AKTUELLES
Freuen Sie sich hier in Kürze auf aktuelle Infos von der EU Kommission, zur KI-Verordnung und für Sie relevante Fristen.
Warum braucht die EU ein AI Act?
Wir sind in einer Übergangsphase – manche Anforderungen gelten, andere noch nicht. Das schafft Rechtsunsicherheit, aber auch: Wer JETZT compliant ist, ist später SICHER!
Das Problem mit traditioneller Software-Regulierung:
Traditionelle Software verursacht meist wirtschaftliche Schäden. KI-Systeme können unmittelbar Menschenrechte verletzen.
Beispiele des Problems:
- Bild-KI diskriminiert Frauen systematisch → Menschenrechts-Verstoß
- Sprachmodell generiert Hass-Inhalte → Fundamental-Gefährdung der Gesellschaft
- Biometrische KI sperrt Unschuldige ein → Justizverfehlung
Die regulatorische Antwort der EU:
"KI braucht nicht nur wirtschaftliche Regulierung (wie Datenschutz), sondern eine Risiko-basierte Regulierung der Menschenrechte."
Der EU-Regulierungsansatz: RISIKOBASIERT (nicht technologiespezifisch).
Das ist das zentrale Konzept des AI Act:
- Nicht: "KI-Systeme sind wie Software; reguliere technische Eigenschaften"
- Sondern: "Manche KI-Systeme haben hohes Risiko für Menschenrechte; reguliere das
Risiko"
Internationale Besonderheit: EU ist hier Vorreiter
Die EU ist weltweit die erste Region, die KI umfassend reguliert. Andere Regulierungsansätze:
- USA: Light-touch, marktgetrieben (Executive Order Biden 2023)
- UK: Ansatzweise reguliert, aber weniger streng
- China: "Tech-control" – Staat kontrolliert streng, aber nicht mit AI-Act-Logik
- Deutschland (vor AI Act): Nur Datenschutz (DSGVO) und BDSG
Die Folge: EU-Unternehmen müssen einen neuen Standard erfüllen, den der Rest der
Welt (noch) nicht hat.
Europas Antwort auf KI-Regulierung: Geschichte & Hintergrund
Wann trat der EU AI Act in Kraft?
Der EU AI Act wurde 1. August 2024 teilweise in Kraft gesetzt – aber nicht alle Teile gelten sofort.
Stufenweiser Einsatz bis 2026:
Was tritt in Kraft?
Seit dem 1. Aug. 2024 gilt Artikel 1-4: Sie müssen wissen: Was ist "verbotene KI"?
Seit dem 2. Feb. 2025 gilt der Artikel 4 zur KI-Kompetenz-Anforderung: 🔴 JETZT LIVE – Unternehmen MÜSSEN
Mitarbeitern KI-Grundkenntnisse vermitteln
𝗘𝗨 𝗔𝗜 𝗔𝗰𝘁: 𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵𝘀𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁 – 𝘄𝗮𝘀 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻 𝗶𝘀𝘁:
Seit dem 02.08.2026 setzt die EU-Kommission den EU AI Act um: Das neue #EuropeanAIOffice (ja, es gibt jetzt tatsächlich eine Institution!) beginnt mit der Durchsetzung, die neuen Transparenzpflichten gelten ab sofort.
💡𝗪𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 Ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗿𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻:
➡️ #Transparenzpflichten ab sofort:
🔹Chatbots und interaktive KI-Systeme müssen Nutzer:innen klar als KI kennzeichnen.
🔹Deepfakes (KI-generierte Inhalte) müssen explizit gekennzeichnet und maschinenlesbar markiert sein.
➡️ #HochrisikoKISysteme:
Pflichten wurden verschoben:
🔹Dezember 2027: Erste Hochrisiko-Anforderungen verbindlich.
🔹August 2028: Vollständige Umsetzung. (Begründung: Fehlende technische Standards und nationale Vorbereitung)
➡️ #GPAI (#AllzweckKI):
🔹Durchsetzung von Pflichten (#Transparenz, #Risikomanagement, #Compliance) startet ab 2. August 2026.
𝗔𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗧𝗼-𝗱𝗼𝘀 𝗳ü𝗿 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻:
1️⃣ KI-Systeme prüfen:
🔹Chatbots/Deepfakes kennzeichnen (z. B. „Sie kommunizieren mit einer KI“).
2️⃣ Hochrisiko-KI identifizieren:
🔹Systeme in kritischen Bereichen (Personal, Gesundheit, Justiz) vorbereiten.
🔹Fristen: Dezember 2027 (erste Pflichten), August 2028 (vollständig).
3️⃣ Registrierung in der EU-Datenbank:
🔹Auch nicht-hochriskante Systeme müssen registriert werden (reduzierter Aufwand).
4️⃣ Compliance-Prozesse anpassen:
🔹#Risikoanalysen, #Dokumentation und Zusammenarbeit mit Behörden für Hochrisiko-KI.
🔹GPAI-Anbieter: Nachweis von Transparenz, Sicherheit und Datenschutz ab August 2026.
Siehe auch mein Beitrag dazu auf LinkedIn.
Ich bin noch ein Platzhalter :-)
Und hier kommt noch etwas sinnvolles hin...
